25 Jahre Biber in Hessen
Seit Anfang der 1970 bemühte sich die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz
um die Wiedereinbürgerung der Biber. Willy Bauer hat Verbindungen in die DDR, nach Polen sowie zu
Biberforschern in ganz Europa geknüpft und die hessischen Landesbehörden für das Projekt
gewonnen. 1987/88 war es dann soweit, 18 Biber aus der DDR wurden an den Gewässersytemen der Sinn und Jossa ausgesetzt. Dieses 94 Hektar große Naturschutzgebiet eignete sich besonders
für die Wiederansiedlung der Biber in Hessen. Seitdem haben sich die Biber, nicht zuletzt durch die
tatkräftige Unterstützung von der HGON, in den letzten Jahren sehr gut vermehrt und beginnen sich in Hessen weiter auzubreiten. Mit der Wiederansiedlung des Bibers kehrt auch ein Stück natürliche
Fließgewässerlandschaft nach Hessen zurück.
In der Wetterau sind mittlerweile neun Biberreviere nachgewiesen worden. 2010 gibt es hier auch schon den ersten Bibernachwuchs. Das bedeutet, dass er sich dort schon gut eingelebt hat.
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